Lauterwasser, Alexander
Alexander Lauterwasser
Alexander Lauterwasser
In Überlingen am Bodensee wurde Alexander Lauterwasser
als Sohn des Photographen Siegfried Lauterwasser 1951 geboren;
die Nähe zum Wasser war daher von Anfang an auf zweifache
Weise gegeben, geographisch und vom Namen her. Die oft gestellte
Frage, ob »Lauterwasser« ein von ihm angenommener
Künstlername sei, ist hiermit also klargestellt.
Nach einem Studium der Philosophie und Psychologie in
München und Heidelberg arbeitete Lauterwasser viele Jahre mit
drogenabhängigen Jugendlichen, in der Intention, durch Naturbetrachtungen
und die Beschäftigung mit literarischen und philosophischen Texten Anregungen zu einer
Veränderung der Blickrichtung auf das eigene Leben zu vermitteln.
Es war jedoch die Begegnung mit einer Schildkröte in seiner frühen Jugendzeit, die für Alexander Lauterwasser
letztendlich zum eigentlichen Motiv für seine intensive Beschäftigung mit den Gestaltungsprozessen
von Schwingungen und Klängen wurde. Seit dieser Zeit hat ihn das Rätsel des Ursprungs und der inneren
Bedeutung der Formen und Strukturen der Natur beschäftigt. Als Lauterwasser dann vor etwa 20 Jahren
in einer Zeitschrift einen Artikel von Hans Jenny mit Abbildungen von Chladnischen Klangfiguren entdeckte,
gab dieses Resonanzerlebnis den Anstoß zu eigenen Experimenten und Arbeiten mit verschiedensten
Schwingungsvorgängen und deren Auswirkungen im Medium Wasser.
Nach jahrelangen Studien kamen dann ab 1995 die ersten Vorträge und Ausstellungen; es folgten zwei
Buchveröffentlichungen »Wasser-Klang-Bilder« und »Wasser - Musik«, in denen Gestaltungsphänomene
von Schwingungen und Klängen in Formen schwingender Wassertropfen und »stehender Wellen« und
Wasser-Klang-Bilder von Musik mit vielen Bildern aufgezeigt und erläutert werden.
Aus der intensiven Beschäftigung mit dem Wechselspiel der Schallwellen von Musik und den Bewegungen
der Wasserwellen und der Bemühung um deren Sichtbarmachung durch Photographie und Film ist
dann eines Tages auch die Idee zu Konzerten mit Musikern und der simultanen Realisierung und Projektion
von bewegten Wasser-Klang-Bildern entstanden. Inzwischen finden solche Wasser-Klang-Konzerte
europaweit an den verschiedensten Orten und mit unterschiedlichsten Musikern und Stilrichtungen statt;
die Projektionen von Wasser-Klang-Bildern in der Kathedrale von Chartres, anlässlich der Uraufführung
des Oratoriums »Stella maris«, stellte hierbei den bisherigen Höhepunkt dar.
http://www.wasserklangbilder.de

